75 Jahre H.D.“Bäcker“ Gloyer

Kellinghusen ( str) Aktiv und rüstig mit Körper und Geist älter werden, das wünscht sich wohl ein jeder. Einer davon ist diesbezüglich eigentlich gut davor: VfL-Ehrenmitglied Horst-Dieter Gloyer wird 75 Jahre alt.

Mit Erfolgen und Niederlagen sowie Sinn und Unsinn im Sport kennt sich Horst-Dieter Gloyer ,der langjährige Funktionär beim VfL Kellinghusen bestens aus. Für „Bäcker“, wie ihn fast jeder aufgrund seiner früheren Tätigkeit als Konditor und Bäckermeister kennt, ist 2018 jetzt ein großes

Jubiläumsjahr: Am 27.Januar feiert der „Bäckerbursche“aus der Hauptstraße seinen stolzen 75.Geburtstag und dann am 1.Juni ist er bereits 70 Jahre Mitglied in „seinem“ VfL. Bequem hat er es sich und seinen Mitstreitern dabei des Öfteren nicht gemacht. Zunächst als junger Fußballobmann(1964-1968) und als harter, ehrgeiziger Fußball-Herrentrainer von 1965 bis 1971 ging er energisch „zur Sache“. Der Erfolg blieb nicht aus, denn 1967 führte HDG die 1.Mannschaft zum Kreismeister und 1971 sogar noch zur Bezirksmeisterschaft und den Aufstieg in die

damalige Verbands/Landesliga. Nach Pause mit sporadischen Diensten als Jugendtrainer kam er 1987 und 1988 als 2.Kassenwart wieder in den VfL-Vorstand und wurde dann 1989 sogar als Nachfolger von Detlef Haase zum 1.Vorsitzenden gewählt. Das blieb er unerwartet sogar

10 Jahre bis 1998.Zwischendurch musste er seine Berufsausübung aufgeben, zog mit der Familie in den Krimweg und arbeitete neu als Versicherungsagent, was ihm so richtig „auf den Leib geschrieben“ war!  Seit der Wiedervereinigung tankte er die nötige Kraft durch Intensive Aufenthalte in Plau am See, wo er auch jetzt noch sein Lieblingsdomizil hat. Nach vier Jahren als kritischer VfL-Beisitzer(1999-2002) und dem Rückzug in die „alte Heimat“ Hauptstraße vollbrachte er etwas bisher

Einmaliges in der VfL-Historie: Horst-Dieter Gloyer feierte ein irres Come-back und führte den VfL noch einmal als 1.Vorsitzender von 2003 bis 2006- und das mit den ihm typischen Eigenschaften: geradeaus, stur, schlitzohrig und verlässlich. 2007 wurde er wegen seiner großartigen Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt und 2014 in den VfL-Ehrenrat gewählt. Außerdem wurde er 2007 mit dem Bürgerpreis des Landes ausgezeichnet. Alles begleitet von seiner geduldigen Ehefrau Gisela, mit der er gern ausgiebige Spaziergänge durch Kellinghusen und auch Plau macht. Fit

hält er sich außerdem seit einem Jahrzehnt durch wöchentliches Mitwirken beim anfänglichen“ Neuland“ Tischtennis mit den Senioren in der VfL-Mehrzweckhalle an der Lieblingswirkungsstätte „Eichenallee“- das auch wieder nach einer intensiven Herzoperation im vergangenen Jahr.

Dabei gibt er immer wieder gern Geschichten und „Stories“ aus seinem mittlerweile 75-jährigen Leben zum allerbesten…

„Bäcker“, du bist und bleibst ein Unikat des VfL Kellinghusen –herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute. Unser VfL kann dich noch immer

Gut „gebrauchen“!

                                       Hans Streuber

 

VfL-Kassenwarte der letzten 60 Jahre
Kellinghusen(str) Sie sind das unentbehrliche Rückgrat eines florierenden Sportvereins: die Kassenwarte, auch Kassierer oder
Schatzmeister genannt. Beim VfL Kellinghusen sind sie seit 60 Jahren ein absoluter Glücksgriff. Von 1957 bis 2017 gab es nur
4(vier!)für die Vereinskasse verantwortliche Ehrenämtler auf dem bedeutungsvollen Posten des 1.Kassierers.Es unterstreicht
Zugleich die Wichtigkeit des Amtes wie auch das ausgezeichnete Klima seit Jahrzehnten im VfL-Vorstand!


ERWIN PASSENHEIM war von 1957 bis 1976 der Hüter der VfL-Finanzen. Er tat das mit bestechender Akribie und Hingabe.
Nach seiner Rekordzeit als Kassierer war Erwin bis zu seinem frühen Tod 1984 noch Beisitzer im Vorstand. Er war 1948 aus der
Straßenmannschaft “FC Overndorf“ zum VfL gekommen und gehörte als zuverlässiger Fußballer in der „Reserve“ 1962 zu den
Mitbegründern der VfL-Altliga. Für einen robusten Fußballer ungewöhnlich, spielte er ausgezeichnet Geige und erhielt dafür den
Spitznamen „Pablo de Sara-Geige“. Während seiner Kassierer-Tätigkeit unter drei Vorsitzenden (Bosies,Streuber,Imkamp) stieg
Die Mitgliederzahl von 454 auf 1107.Erwin wurde leider nur 54 Jahre alt.
 
CHRISTEL TIMMERMANN folgte Passenheim 1977 als erste und bisher einzige weibliche Kassenwartin im VfL und hatte bis
1979 energisch den Daumen auf der stets schmalen Vereinskasse. Christel ist seit 1967-also 50 Jahre-wieder im VfL. Sie entstammt
Einer typischen Funktionärs-Familie, denn auch ihre Eltern Rudolf und Edith Neumann führten mit dem Turnen eine „Zweit-Ehe“.
Christel selbst ist nicht nur sportlich sehr aktiv, sondern kann auch stolz auf ihre Ehrenamtlichkeit verweisen. So war sie neben 1.
Kassiererin 9 Jahre Frauenwartin,10 Jahre Turnobfrau, langjährige Übungsleiterin beim Turnen und bis jetzt engagierte Prüferin
Für das Deutsche Sportabzeichen. Ihre sportliche Vielseitigkeit bewies sie beim Turnen, Handball, Prellball und jetzt spielt sie als
Mittlerweile 76jährige noch erfolgreich Tischtennis. Während ihrer Kassiererinnen-Tätigkeit veränderte sich die VfL-Mitgliederzahl von
1107 auf 1302.
 
WOLFGANG PREIßNER  kam 1976 zum VfL, um bei der damaligen „Trimm-Dich-Gruppe“ mitzumischen. Der Bankkaufmann von
Der Westbank machte seinem Beruf alle Ehre, als von  1980 bis 1987 als 1.Kassierer „Herr des Geldes“ beim VfL  war. Anschließend
Betätigte sich „Preisi“ bis 2012 noch als kreativer Beisitzer im VfL-Vorstand und schied dann leider aus. Dafür ist er jetzt wertvoller
1.Vorsitzender beim DRK-Ortsverband. Sportlich ist Wolfgang noch immer als Teilnehmer beim VfL-Liliencronlauf zu bewundern, wo
Er dieses Jahr über 5 km/Senioren Ü65 mit 28.40 Minuten glänzte. Sein trockener Humor zeichnete oft den jetzt stolzen 69jährigen Opa ebenfalls
Aus. Die Mitgliederentwicklung unter seiner „Kassen-Herrschaft“ mit den VfL-Vorsitzenden Hinz, Möller und Haase erhöhte sich von
1257 auf 1445.
 
JÜRGEN GRELCK wurde 1985 als „Anti-Sportler“ von Detlev Haase in den VfL „gedrängt“. Auch seitdem hat er sich im VfL nie
Sportlich betätigt, aber in anderer Weise viel bewegt. Als Nachfolger seines Bankerkollegen W. Preißner wurde er 1987 zunächst als
1.Schriftführer im geschäftsführenden Vorstand „eingenordet“, um dann 1988 als 1.Kassierer einen Rekordlauf zu starten: noch heute
Ist der ehemalige Volksbanker auf diesem Posten wie verwurzelt! Böse Zungen nennen ihn „die graue Eminenz“, denn selbst alle
Bisherigen Vereinsvorsitzenden erstarrten in Ehrfurcht vor ihm.“Grelli“ hat die Finger einfach überall drin und frönt besonders
Seinem Hobby „Bauvorhaben“. Geld regiert die Welt und Jürgen schwingt -  vor allem dank starker Unterstützung aus dem Vorstand –
Beim VfL den finanziellen Taktstock. Wenn schon kein VfL-Sport, ist er immerhin ein wahrhaft intensiver Radfahrer, woraus er auch
Nach zahlreichen schlaflosen Nächten- gerade in letzter Zeit- offensichtlich seine nötige Energie zum Weitermachen schöpft. Nun denn,
der liebe Jürgen ist ja schließlich erst 65…!Die Mitgliederentwicklung im VfL von 1988 bis 2017  mit Grelck und  den Vereinsvorsitzenden
Haase,Gloyer,Schröder,Rehmke und jetzt Marco Lamm spricht für sich: von 1424 auf nunmehr 1901.
 
Abschließend  möchte ich stolz feststellen: 60 Jahre Kassierer im VfL: eine einmalige Erfolgsstory – und ich durfte- wie nur noch
Wenige mehr- immer dabei sein ! Hoch lebe der VfL und seine geordneten Finanzen, damit wir alle noch viel und lange Spaß haben!

Verdienstnadel für Alfred Hentschel

Kellinghusen(str) Der Vorsitzende des Keissportverbandes Steinburg, Himmet Kaysal, stattete dem VfL Kellinghusen einen schon länger fälligenm Besuch ab. Er nahm eine besondere Ehrung unseres Mitglieds Alfred Hentschel vor. Da Hentschel am Kreis-Verbandstag zum Jahresbeginn verhindert war, fand seine vorgesehende Auszeichnung nun durch den KSV- Vorsitzenden beim Vorstand im VfL - Vereinsheim statt. Himmet Kaysal hob in einer ausführlichen Laudatio das umfangreiche und langjährige Engagement von Hentschel hervor und zeichnete das VfL - Urgestein mit der goldenen Verdienstnadel des KSV aus. Der Geehrte ist  mit seinem Einstieg einer aus einem VfL-Trio mit ehrenamtlicher Tätigkeit seit mehr als fünf Jahrzehnten.

Er gehört dem VfL seit genau 65 Jahren an und war seit 1957 erst Schriftführer, dann Geschäftsführer und insgesamt 14 Jahre lang Handballobmann. Beim Handball war er auch Spieler, Trainer, Betreuer und lange Zeit noch Schiedsrichter. Danach gründete er 1976 die VfL-Tanzsportabteilung, deren Leiter er sogar 23 Jahre lang war. Bis 2010 agierte der heute 80jährige mit seiner Ehefrau als aktiver Tänzer.

Dem VfL-Ehrenrat gehört er seit 2000 an und wurde wegen seiner wohl einmaligen Funktionärslust 2010 zum Ehrenmitglied ernannt, nachdem er bereits 1981 mit dem Ehrenbecher ausgezeichnet worden war.

Darüber hinaus vertritt er seinen VfL ferner seit etlichen Jahren im Kreishandballverband, wo er auch jetzt noch als Pressewart fungiert.

VfL-Vorsitzender Marco Lamm war stolz, mit Alfred Hentschel einen so zuverlässigen, aktiven Mitstreiter in seinen Reihen zu haben und gratulierte ihm im Namen des Vereins ebenfalls zur verdienten Ehrung mit der Goldenen KSV-Verdienstnadel.

14.09.2017  

155 Jahre VfL Kellinghusen e.V. 

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